Staketenzaun in Holland als Orientierungspunkt

“Du erkennst nie was wieder! Warum gerade jetzt auf einmal?”

Letztes Wochenende haben wir einen Wochenend-Trip gemacht. Mit einem kleinen Wohnwagen machten wir uns auf den Weg zu einem Campingplatz. Auf diese Weise konnten wir wieder ein kleines Stückchen Holland entdecken. Es ging nach Fort Everdingen in den Niederlanden. Ich kannte den Ort bisher nur als Verkehrsknotenpunkt und assoziierte ihn deshalb vor allen Dingen mit Autos. Wenn man die Autobahn aber einmal verlässt, findet man sich plötzlich inmitten der wunderschönen Natur der Niederlande. Wir hatten wahnsinnig Glück mit dem Wetter, was unseren guten Eindruck der Gegend sicherlich noch bestärkte. “Wie schön es hier ist!”, dachten wir.

Das flache Land, die Deiche, der Strand, die Natur, der Hafen, die schier endlos scheinenden Fahrradwege in Holland! Ein neues Stück Niederlande galt es zu entdecken! Wie lustig, ich erkannte auf einmal die Transporter der Firmen, die bei uns (Adéquat) einen Staketenzaun gekauft haben. “Oh schau mal! Da ist die Firma, die letztens bei uns war. Ich wusste gar nicht, dass die hier ansässig ist. Das ist ein guter Kunde von Adéquat.”

Ich schaue mich vor allem nach Staketenzäunen um. So hat jeder seine Marotten!

Mein Mann nickte. Während er gern in Flüssen nach Fischen Ausschau hält, fällt mein Auge direkt auf Staketenzäune und Holztore. So hat jeder seine kleinen Marotten, denken wir dann. Erst schaue ich immer, ob der Zaun von uns ist. Wenn ja, dann erkläre ich meinem Mann, wie und woran ich das sehe. Wenn der Zaun nicht von uns ist, dann rede ich darüber, warum der Zaunbesitzer besser einen Staketenzaun von Adéquat hätte kaufen sollen.

Ich finde es auch immer schön, zu sehen, wie jeder seinen Staketenzaun ganz individuell gestaltet hat. Einige Menschen stellen den Zaun mit den Spitzen nach unten auf, andere bringen oben horizontale Latten an. Dann sehe  ich wieder einen Zaun, der mit Pflanzen begrünt wurde. Und manchmal sehe ich auch einen Zaun, bei dem ich denke: “Den könnte man mal wieder straffer spannen.”

Wenn ich mich traue, mache ich auch schnell ein Foto. Das Foto kommt dann in meine “Ideenkiste” für Blogartikel. Eigentlich mag ich diese Eigenart (Staketenzäune entdecken) an mir, aber manchmal geht es vielleicht doch etwas zu weit. Als wir zurück nach Hause fuhren, gab es einige Baustellen, wodurch wir uns immer wieder verfahren haben. “Durch diese Straße sind wir auf dem Hinweg doch auch gefahren”, behauptete ich dann.

“Auf keinen Fall”, hielt mein Mann dagegen.

Normalerweise vertraue ich meinem Orientierungssinn nicht wirklich, denn ohne Navi komme ich fast nirgends an. Aber dieses Mal war ich mir wirklich zu 100% sicher. Und ich hatte recht! “Siehst du!”, rief ich triumphierend.

“Du erkennst doch nie was wieder! Wie kommt es, dass du es dieses Mal wusstest?”

Schiebetor aus Metall mit Staketenzaun

Ja, das war tatsächlich komisch, das musste ich zugeben: “Naja, ich habe mich an das Schiebetor aus Metall mit dem Staketenzaun erinnert. Auf dem Hinweg war ich etwas zu spät und konnte so schnell kein Foto machen. Jetzt sah ich das Tor noch einmal und dachte…”

“Das habe ich schon mal gesehen!”, unterbrach mich mein Mann.

“Naja, ehrlich gesagte dachte ich eigentlich: schnell ein Foto machen! Und dann habe ich erst gemerkt, dass ich schon mal hier war.”

Okay, also ganz normal ist das mit meinem Staketenzaun-Wahn vielleicht nicht… Aber letztendlich konnten wir dadurch den richtigen Weg nach Hause finden. Und ich habe doch noch ein Foto von dem Metalltor mit Staketenzaun gemacht! Vielleicht kann Ihnen das Foto ja als Inspiration für ein neues Staketenzaun-Projekt dienen?

Foto aus dem Campingwagen…

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